Roadtrip, Day 7: Whitsunday Islands

Sonntag, 17.04.2011

Um halb 8 verschlangen wir alle mit Feuereifer unser Frühstück, denn die Aussicht von Deck hatte uns angespornt: Wir lagen vor Whitehaven Beach, dem weißesten Strand der Welt! Tatsächlich hatte die Weißheit unter dem Regen der letzten Nacht etwas gelitten, aber der Sand war bereits wieder genug getrocknet um den Strand richtig genießen zu können. Steve setzte uns über und wies uns den Weg zu einem Lookout, den wir alle auch begeistert erklommen.
Tatsächlich bot der Hügel eine schöne Aussicht über die Hauptinsel der Whitsunday Islands (Whitsunday Island halt), aber am Meer war’s dann doch spannender… Wir erkundeten den endlos langen Strand, fanden einen Waran und unzählige weiße Kakadus und der Schatz und ich wurden beim Schwimmen von einem Katzenhai überrascht – tatsächlich stürzten wir Trottel geschockt an Land, um dort unsere Albernheit zu belachen. Irgendjemand hatte tatsächlich einen Ball mitgebracht (oder hatte Steve den gesponsort?) und so verbrachten wir relaxte zwei Stunden am Whitehaven Beach, bevor die ersten Tagestouristen ankamen.

In der Zwischenzeit hatte Jess Lunch vorbereitet, und nachdem alle ihr Hühnchen aufgegessen hatten, wurden die Anker gelichtet. Als nächstes brachte Steve uns zu einem anderen Aussichtspunkt, von dem sich ein spektakulärer (und berühmter) Ausblick bietet. Einfach wunderschön, wie das Wasser in verschiedenen Tönungen ineinander übergeht.

Anstelle eines Panoramas:

Am nächsten Ankerpunkt hatte Steve einige ganz besondere Korallen für uns, er zeigte uns vom Schlauchboot aus, wo wir nach was Ausschau halten sollten und schubste uns am anderen Ende des Riffs ins Wasser. Wieder war es absolut grandios! Und von dort aus brachte er uns direkt zu einem anderen Spot, bei dem ich mit einigen anderen Passagieren allerdings an Deck blieb – auf Dauer ist das Schnorcheln halt doch echt anstrengend, zumal ich heute wieder Probleme mit dem Atmen hatte.

Schließlich ankerten wir gegen 17 Uhr in einer Bucht, die so geschützt war, das selbst ein Wasserbett unruhiger sein muss als unsere Nacht. Nach der Lasagne plauschten wir noch schön mit den anderen an Deck und schliefen schließlich richtig gut ein letztes Mal in der Koje.