The Artist

Mittwoch haben wir „The Artist“ gesehen und je länger ich drüber nachdenke, desto begeisteter bin ich von dem Film.
Der Stummfilm-Star George Valentine weigert sich, an Tonfilmen mitzuwirken und bringt sich somit selbst ins Karriere-Aus. Zugleich wird die junge Peppy zum Star, nachdem sie Starthilfe von George bekommen hat und der Schönheitsfleck, den George ihr aufgemalt hat, wird zu ihrem Markenzeichen. Obwohl sie sich gegenläufig entwickeln, verfolgt Peppy den Werdegang ihres Schwarms. Während immer mehr Tonfilme präsent werden, bleibt „The Artist“ doch ein Stummfilm und zeigt dem Zuschauer eine alternative Kunstform – und dass Filme auch ohne das ganze Blabla funktionieren. Er hat wirklich Spaß gemacht – und meine Meinung zu Jack Russeln ein für alle mal geändert.

The King’s Speech

Zufällig lief „The King’s Speech“ diese Woche noch für eine einzige weitere Vorstellung bei uns im Kino. Da ich ihn in Australien verpasst habe, nutzte ich jetzt meine Chance und habe einen einfühlsamen Film über Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen erlebt. Sehr schön!

Hugo Cabret

Nach dem Tod seines Vaters wurde Hugo Cabret von seinem Onkel in den Pariser Bahnhof gebracht. Dort lebten die beiden eher nebeneinander als miteinander und Onkel Claude unterrichtete den Jungen darin, die Bahnhofsuhren aufzuziehen. Als der Trinker plötzlich verschwand, fuhr Hugo darin fort um nicht entdeckt und ins Waisenhaus gebracht zu werden. Sein einziges Hobby neben dieser Aufgabe: Einen Roboter reparieren, den sein Vater ihm aus dem Museum mitgebracht hat. Hierzu stielt Hugo Materialien aus dem Bahnhofs-eigenen Spielzeugladen – bis er vom Ladenbesitzer erwischt wird. Dieser Film ist zugleich das Abenteuer um die Bedeutung des Roboters, als auch eine Geschichte vom Sinn und Zweck des Seins. Denn, so Hugo, wir sind nur hier weil jeder von uns eine Funktion hat. Wir müssen nur noch herausfinden, welche. Ein wunderschöner, magischer Film, der zu Recht mit der „Zauberhaften Welt der Amélie“ verglichen wird.

Ziemlich beste Freunde

Eigentlich will Driss von Philippe nur die Unterschrift fürs Arbeitsamt um zu beweisen dass er auf Jobsuche ist, immerhin ist er unter den ganzen weißen Anzugträgern, die sich auch beworben haben, ein ziemlich schwarzes Schaf. Doch der vom Hals abwärts gelähmte Philippe sieht seine Chance, jemanden einzustellen, der kein Mitleid mit seiner Behinderung hat, sogar darüber herumblödelt und ihn wie einen echten Menschen behandelt. Da Driss gerade von seiner Tante aus dem Haus geworfen wurde und ihn in Philippes Anwesen ein eigenes Zimmer mit (Achtung!) freistehender Badewanne erwartet, nimmt er das Angebot an. Fortan entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen dem lebendigen Ex-Knacki und dem hilflosen Millionär. Eine zauberhafte Geschichte, in der Driss‘ naive Fröhlichkeit den Zuschauer mehr als einmal aus vollem Hals zum Lachen bringt. Ansehen!

Die Muppets

Ein Muppet-Film genau so wie man ihn sich erwartet. Ein bißchen Musical-like, ein bißchen Selbstfindungsthematik, ein bißchen „Wenn du Freunde hast, wird alles gut“. Sehr schön! 🙂

Sherlock Holmes – Spiel im Schatten

Ich muss ja gestehen, schon der erste Sherlock Holmes-Teil hatte mich nicht allzu sehr vom Hocker gerissen, aber das Setting ist, finde ich, definitiv skurril und unterhaltsam genug, um sich auch die „Fortsetzung“ zu gönnen. Auch „Spiel im Schatten“ weiß zu amüsieren und ist vielleicht noch einen Tick besser als der Vorgänger. Robert Downey Jr. geht auf jeden Fall wieder richtig auf in seiner Rolle als Exzentriker. Wer den ersten Teil mochte, wird nicht enttäuscht werden.

Mission Impossible IV

Ich gestehe es einfach mal frei heraus: Ich bin Fan von Tom Cruise. Ja, ich weiß, Scientology und so, bla, aber dieses Lächeln – und wie er läuft! Ich guck ihm einfach gerne zu. Dass er in der Regel in Filmen mitspielt die meinen Geschmack treffen, ist obendrein hilfreich. Jetzt also Mission Impossible IV – was hab ich mich drauf gefreut!
Und ich wurde nicht enttäuscht. So viel Action wie von M:I gewohnt, aber ein grandioses Team dazu und viel, viel witziger als die ersten drei Teile zusammen. Großartig!

Die Tribute von Panem

Jaaa, ich weiß, ich hab die Trilogie ganz schön verrissen – aber nur den letzten Band, ehrlich! Jedenfalls hab ich jetzt endlich auch mal den Trailer für den Kinofilm gesehen (den konnte ich ja nicht vor dem Lesen gucken ) und oooh Mann, das wird geil. Ich freu mich schon! Bestimmt kriegt Hollywood auch das Ende etwas engagierter hin ;p

Der Gott des Gemetzels

Ein grandioser Film! Es geht um zwei Elternpaare, die sich zu einer zivilisierten Aussprache treffen nachdem der eine Sohn dem anderen mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen hat. Was nett und erwachsen beginnt, entwickelt sich rasant zu einer fabulösen Streiterei, an der beide Ehen zu zerbrechen drohen. Was gibt es herrlicheres als erwachsenen Menschen beim Zanken zuzusehen? Jetzt weiß ich – gar nichts. Ich habe selten so gelacht. Wenn er bei euch noch im Kino läuft – unbedingt ansehen!!

Super 8

Es sind Sommerferien 1979, Joe und seine Freunde wollen einen Zombiefilm drehen. Als die hübsche Alice zum Team stößt (als weibliche Hauptrolle und weil sie den Wagen ihres Vaters klauen kann), taut Maskenbildner Joe langsam auf. Während die Kinder eine Szene an einem verlassenen Bahnhof drehen, geschieht nur ein paar Meter von ihnen entfernt ein furchtbares Zugunglück. Die Kinder haben sich rechtzeitig in Deckung gebracht, entdecken im unfallsauslösenden Pickup einen Lehrer, der sie auffordert zu fliehen und laufen dann vor der anrückenden Luftwaffe davon. Diese findet eine leere Filmpackung und beginnt die Reifenspuren zu untersuchen, denn was auf dem Film ist, darf niemand jemals sehen…
Schwer zu sagen, ob es sich hier um einen Alienfilm oder um einen über die Kinder handelt. Es ist auf jeden Fall eine schöne Mischung und der Film wirkt wie original in den 80ern gedreht. Hat sehr viel Spaß gemacht!