X-Men: First Class

Ich glaube, der deutsche Titel ist „Erste Entscheidungen“ oder so ähnlich, aber den Transfer müsst ihr jetzt einfach bringen. Also. Der neue X-Men bietet weder nennenswerde Comedy noch herausragende Action und -Skandal!- hat nicht mal eine After-Credits-Scene. Trotzdem ist er durchweg interessant und wird trotz langer Laufzeit nicht langweilig. Ist aber wohl eher nur was für Fans der bisherigen Filme. Aber immerhin: Kevin Bacon spielt mit und Hugh Jackman spricht drei Worte.

Adelaide, 07.06.2011, 16:04h

The Hangover II

Wieder sehr lustig! Ich muss zugeben, ich habe die Hälfte der Dialoge nicht verstanden, aber bei Hangover kommt man ja mit Bild durchaus ziemlich weit. 😉 Der Plot war quasi exakt identisch mit Teil 1, trotzdem gibt es ein paar neue Ideen und viele, viele Lacher.

Adelaide, 31.05.2011, 01:30h

Mein Date mit Jack

Er kann es noch! Heute haben wir uns Pirates of the Carribean angesehen und ich bin definitiv zufrieden mit meinem Abend. Leider hatte ich das Gefühl, dass Jacks Exzentrik etwas runtergeschraubt wurde und dass man versucht hat, den ersten Film noch mal neu zu drehen, obendrein macht das typische Seemanns-Genuschel das Verstehen eines fremdsprachigen Films nicht einfacher, aaaaber es gab wie immer gute Lacher und massig Action, sogar ein bißchen Liebesgeschichte, obwohl Keira und Orlando bekannterweise nicht mitspielen (was mich nun gar nicht störte). Ne Menge alte Bekannte kamen vor, die Black Pearl betrat Jack wiederum gar nicht und die Ausbruchsmethoden steigerten sich bis ins Absurde. Ach ja, wie gehabt kommt nach dem Abstand noch eine kleine Einspielung, allerdings nichts Witzes, entscheidet selbst, ob ihr sitzen bleibt (die Musik ist es allemal wert!) – und dann viel Spaß im Kino!

Adelaide, 24.05.2011, 00:06h

Black Swan

Am Wochenende haben wir „Black Swan“ gesehen – ein wahnsinns Film! Noch nie zuvor habe ich erlebt, dass im Kino das Licht wieder angeht und nicht ein Mensch aufsteht. Meine Knie waren zugegebenermaßen aber auch ziemlich weich… Und ich bin froh, dass wir im Anschluss eh noch was trinken gehen wollten, sonst hätten wir Mädchen vermutlich nicht schlafen können…
Die erste Hälfte des Films zieht sich etwas: Nina wird vorgestellt. Sie ist Ballerina am New Yorker Ballett und möchte unbedingt die Doppelrolle der Schwanenkönigin tanzen. Sie hat eine abstrus enge Beziehung zu ihrer überfürsorglichen Mutter, die sie abends ins Bett bringt, ihr die Fingernägel schneidet und ähnliches, was man eigentlich mit der Pubertät ablegt. Nina ist, um es mit den Worten ihres Regisseurs zu sagen, eine „frigide Person“, was sie zwar zur Idealbesetzung des weißen Schwans macht, sie aber weit von dem frivolen schwarzen Schwan entfernt. Dennoch bekommt sie die Rolle und wird fortan gefordert, ihre schwarze Seite zu entdecken. Da beginnt dann der Psychothriller. Und Nathalie Portman hat definitiv den Oscar dafür verdient.

Rapunzel – Neu verföhnt

Vorgestern waren wir endlich im neuen Disney-Film. Gleich mal ein Geständnis: Ich liebe Disney. Darum ist es auch nicht überraschend, dass mir der Film gut gefallen hat, wenngleich Rapunzel nicht an die Disneys meiner Kindheit heranreicht.
Ich fand ihn stückweit übertrieben albern und habe mich gewundert, dass in der ersten Hälfte so extrem viel gesungen wird, in der zweiten dafür kaum, aber das war es auch schon an Kritikpunkten. Allerdings hat es mich extremst irritiert, dass einer der Banditen original so aussah wie Wieland, der mich während der Berufsschulzeit immer mit Kaffee und grotesken Geschichten versorgt hat.
Also. Der Film macht Spaß, ist lustig und definitiv sehenswert, wenn man Disney-Fan ist.

So spielt das Leben

Ich weiß nicht, wie es passieren kann, dass ein Film so nichtssagend wird, das nicht einmal die Macher selbst sich einen Titel überlegen können, der irgendwie mit dem Inhalt in Verbindung steht. So ist es offenbar hier passiert und ich habe ewig gebraucht, um mir den Filmnamen merken zu können.
Abgesehen von dieser Unzulänglichkeit ist „der Film in dem Katherine Heigl mit irgendnem Typen plötzlich ein Baby adoptieren muss“ exakt das, was man von ihm erwartet: Süß und lustig. Kann man sich antun, wenn man möchte.

Kindsköpfe

Ein netter Sommerfilm. Auch wenn man es nicht lustig findet, wenn ein Mann gegen einen Baum/eine Wand knallt, sind ein paar Lacher dabei. Etwas sehr amerikanisch für meinen Geschmack, aber war ganz unterhaltsam.

Inception

Ein wahnsinns Film! Die Leute, die euch schon vorgeschwärmt haben, hatten ganz recht. Ein rasanter, intelligenter Thriller, der wirklich Spaß macht. Und lasst euch von denen, die behaupten, der Film sei schwer zu verstehen, nicht verunsichern – es bleiben zwar Fragen offen, ich kann immer noch nicht aufhören, darüber nachzudenken, aber wenn man halbwegs konzentriert im Kino sitzt, „versteht“ man den Film definitiv. Kleines Manko: Ich habe noch nie einen Film erlebt, bei dem ich schon währenddessen nur so einen geringen Bruchteil der Namen kannte. Ansonsten: Extrem sehenswert! Ich überlege momentan, ob ich noch ein zweites Mal reingehen muss, um mehr Anspielungen zu entdecken…

Knight and Day

Hier habe ich schon einmal den Trailer zu „Knight and Day“ verlinkt und vorgestern haben wir ihn dann auch sofort angesehen. Der Film ist genau so, wie ich ihn erwartet habe: zum Totlachen und actiongeladen. Die Action fand ich erlich gesagt nicht so dominierend, aber dafür habe ich Tränen gelacht wie selten. Das Lustige lässt zwar nach der Hälfte nach und kommt erst gegen Ende wieder, dafür bekommt der Film dann etwas mehr Inhalt.
Wie auch immer, ein mordsgenialer Film und für mich das Kinohighlight 2010 – ja, trotz Alice und trotz Iron Man 2. Ich freu mich auch total, dass ich ein A3-Plakat ergattern konnte, das ist das einzige Poster, dass bei uns in der Wohnung hängt. Hach, ich möchte nochmal rein…