Belly Off – Finale

Der MC, der armearme Jetsetter, hat die letzte Woche schleifen lassen, darum hat er spontan bekannt gegeben, dass das Projekt um eine Woche verlängert wird. Nichts da, ich habe letzte Woche den Endspurt ausgerufen, und sehe mich heute dann auch als fertig. Obwohl ich mich natürlich nicht lumpen lassen werde, etwaige Verbesserungen innerhalb der Frist zu ergänzen.

Also, dann schaue ich mal auf die zwölf Projektwochen zurück – zunächst mal auf das Gewicht. Gestartet bin ich mit 81,2 Kilo … und obwohl das eigentlich schon eine Notbremsenzahl ist, hatte ich nach der fünften Woche den persönlichen Projekthöchstwert von 81,9 Kg auf den Rippen. Heute bin ich bei 79,8 Kg und habe somit nach dem Aufs und Abs der ersten Wochen [Dienstag ist bei meiner Waage aber echt immer ein Ausreißertag!] in sechs Wochen immerhin über zwei Kilo verloren! edit: Und es geht weiter herunter – eine Woche später sind es sogar schon über 2,5 Kilo minus.
Schon klar, auf 12 Wochen gesehen sind zwei Kilo nun echt kein klasse Ergebnis und im Projekt haben einige sechs Kilo und mehr verloren *Respekt!*, aber ich hänge ja jetzt schon ziemlich lange bei der 80er-Schwelle fest und so langsam, wie das jetzt vor sich ging, bin ich hoffentlich nun dauerhaft darunter.

In der dritten Projektwoche habe ich mich bei McFit angemeldet, war aber erst ab der sechsten Woche auch mehr als einmal wöchentlich dort. Darauf bin ich inzwischen richtig stolz, denn ich habe mir da eine neue Gewohnheit geschaffen und liebe es, die Erfolge so direkt auf dem Papier sehen zu können:

(Zum Vergrößern anklicken.)

Ich bin an allen Geräten und Übungen fleißig dabei, habe sogar den Butterfly Reverse und den Rückenstrecker bezwungen – yeeha! Ich find’s total super. Und nicht nur auf dem Papier sieht man Fortschritte, ich hab richtige Muckis gekriegt! Ein Vorher-Foto dazu gibt es nicht, weil ich nicht erwartet hätte, tatsächlich etwas Sichtbares vorweisen zu können.

Als frischgebackene Sportlerin war ich sogar gestern zum quasi-ersten Mal mit einer Freundin joggen. Ja, nur vier Kilometer und davon auch mehr als die Hälfte im Schritttempo, aber immerhin – ein Anfang ist gemacht. Ich werde dran bleiben. edit: Und wir bleiben dran! Das zweite Mal lief sogar deutlich besser.

Mein Ziel war: fünf Kilo verlieren, bei der Kombi aus Lieblingsjeans und zerfleddertem Gürtel ein Gürtelloch gut machen. Die fünf Kilo waren zu optimistisch angesetzt, aber heute war dann noch Stunde der Wahrheit für bewussten Gürtel, der jetzt drei Monate in der Schublade auf seinen Test geharrt hat. Und siehe da: Das zweite Loch ist nutzbar! Ja, ist mir schon klar, auf dem Foto erkennt man nichts (und diesen Spiegel müsste ich auch mal wieder putzen), aber einen anderen Beweis hab ich nunmal nicht…

Trotz gewisser Defizite bin ich darum doch durchaus zufrieden mit mir und dem Projekt. Die Zahlen sehen zwar nicht so aus, wie ich sie gern gehabt hätte, doch wen interessieren die schon? Ich fühle mich wohler und fitter, und darauf kommt es doch schließlich an.

Meinen Glückwunsch auch an die Mitstreiter, die die drei Monate durchgehalten haben: MathisUliFrankIlovechaosDirk S.VorstadtprinzessinDirk O.JanOliverSebastianGelruebAntjeJulia McRedNicoleVeraKlaeuiRebeccaTylerdie hypesRus-JungsIdeenkindKai NehmCan / RnBHuckiMarcoMinaHermannWasserstoff und natürlich MC Winkel.
Bei vielen hat sich zum Ende ein Hänger eingestellt, den ich ja eher am Anfang hatte; einige haben richtig heftig abgenommen, bravo! Und fast alle haben durch das Projekt einen neuen Blickwinkel gewonnen, der auch danach nicht so schnell verloren gehen wird. Leute, wir dürfen uns alle einmal ordentlich auf die eigene Schulter klopfen.

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