Hier wird nicht gefensterlt!

Über sieben Wochen hat sich jetzt ganz schön was angesammelt… Und je mehr man nachzuholen hat, desto mehr schiebt man es auf. Sorry!
Auf der Baustelle drehte sich die letzte Zeit insbesondere um Steckdosen, Deckenabhängung und Fenster und bei allen drei Posten sind wir inzwischen auch ziemlich weit.

Wohnzimmer:
Renovierungstag 95:

Tag 98:

Tag 100:

Tag 101:

Tag 103:

Lesezimmer – Tag 103:

Die Fenster waren ein ziemlicher Kampf. Am 14. Mai haben wir abends nach zähen (erfolgreichen!) Verhandlungen unterschrieben und vorsichtig nachgefragt, ob das bis Ende Juni klappt. „Klar“, sagte der Vertriebler, „innerhalb einer Woche kommt der Meister um nochmal genau auszumessen und dann dauert die Produktion 2-3 Wochen.“ Beflügelt kehrten wir heim und warteten über eine Woche auf den Anruf des „Meisters“, der schließlich einen Termin für den 27. Mai festmachte. Da skeptikten wir schon.
Nach dem Vermessen wurde der Auftrag noch 50 € teurer (fast-bodengleiche Terassentürenschwellen FTW!) und der Meister stellte uns eine Anlieferung in 4-6 Wochen in Aussicht. Gut, dass der Schatz mit dem Mann alleine auf der Baustelle war, ich hätte ihn in meinen „Hölzer mit Nägeln“-Stapel gedrückt.
Wir flüchteten uns ins „Gib mir die Kraft zu akzeptieren was ich nicht ändern kann“ und zählten die Kalendertage ab. Am 5. Juni bekamen wir dann eine Auftragsbestätigung mit den finalen Fenstermaßen – sobald diese unterschrieben zurück ist, wird die Produktion eingeleitet. Ey! Und das obendrein mit einem falschen Endpreis. Während ich an meiner Schnappatmung arbeitete, telefonierte der Schatz mit der Fensterbauerfrau und vollbrachte eine Heldentat: Der ausgehandelte (und unterschriebene!) Preis vom 14. Mai gilt natürlich, und die Fenster werden am 17. Juni fertig sein – der Einbautermin werde kurzfristig folgen.
Soweit so gut. Am 16. Juni war der Schatz nachmittags eigentlich quasi zufällig auf der Baustelle und stolperte über dort abgestellte Fensterscheiben.

Das schrieb er mir eher amüsiert, als ich „Anrufen!“ zurück schrieb, rief er mich und nicht den Fensterbauer an. Glücklicherweise konnte ich ihn doch noch überreden den Handwerker zu kontaktieren, denn der gab dann ganz sorglos bekannt, dass die Fenster ab morgen, 8 Uhr, eingebaut werden. Maaaann! Gottseidank ist der Schatz mit seinen Arbeitszeiten ja sehr flexibel, darum hat das alles auch noch funktioniert.

Irritierend: Am zweiten Einbautag waren die drei Handwerker schon vor uns da – und im Haus. Obwohl wir alle Türen verschlossen und keinen Schlüssel zurückgelassen hatten. „Das alte Küchenfenster haben wir ja noch nicht ausgetauscht…“ Mit etwas Hebelwirkung innerhalb von drei Minuten, so zumindest die Erzählung, haben die Jungs sich Zutritt verschafft.
Frustrierend: Im Untergeschoss sind fast alle Rollläden vergammelt. Die 3.000 € hatten wir uns eigentlich sparen wollen, aber da kommen wir nun nicht mehr drum herum.
Wie auch immer, die neuen Fenster sind drin und wunderschön. (Und ich freue mich, dass ich vergessen habe, die Rolläden sauber zu machen – ha!) Auf dem ersten Bild kann man den Unterschied zwischen den alten (links, besagte Küchenfenster…) und neuen (rechts, Wohnzimmer) Fenstern ganz gut sehen:

Tage 105 und 106:

Küche:

Wohnzimmer:

Christians Arbeitszimmer:

Mein Arbeitszimmer:

Schlafzimmer/Badezimmer:

Wir sind also auf einem guten Weg. Wir haben sogar schon Tapeten gekauft! Ein bisschen Optimismus ist bereits eingezogen…

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